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Dürfen wir vorstellen? Knete Käthe. 1A Anja und die Superheldenbande 🦹‍♀️! Sie wirbeln im Küchendampf 🌪, bringen Töpfe zum brodeln und sorgen für echte Geschmacksexplosionen🥕💥! Was wächst zur Zeit auf den Äckern? Nicht soviel? Dann ist die Frage: Wie kriegt man schrumpeliges Gemüse wieder knackig? Und wie sähe das liebstes Fantasiegemüse aus? (Man kann ja schonmal träumen…🥬🐲). Bei Anja und Käthe geht's um Fantasie und vor allem ums selbst Anpacken! Weil das mehr Spaß macht als zugucken, weil man staunt, was die eigenen Hände alles tolles können – schaut mal, was die alles können, die kleinen Superheldenhände! – und weil man hinterher die Zutaten und die eigenen Kreationen umso mehr zu schätzen weiß. Die Superheldenbande werdet ihr jetzt öfter über den Markt hüpfen sehen✊⚡️Die Kinderkochwerkstatt ist für alle Kinder offen – umsonst und ohne Anmeldung. Die nächsten Termine findet ihr bald auf unserer Website. - - - - - - - - - - May we introduce? Käthe, Anja and the little super heroes gang 🦹‍♀️! They’re swirling 🌪aroud in the kitchen steam, bring pots to bubble up and cause real flavour explosions🥕💥! What is growing out there on the fields right now? Not so much? Well then how to make shriveled veggies crunchy again? And – let’s start with say daydreaming, shall we – what would your favourite fantasy vegetable look like - 🥬🐲? Anja and Käthe want to encourage the kids to use their fantasy – hands on! Because this is so much more fun than just watching and what a surprise it is, when one realizes what cool things one can make with the own hands – almost like real super hero powers! You’re gonna see this little gang more often swirling around the market now ✊⚡️– the workshops are open and free for all kids. Stay tuned for upcoming dates on our website.

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Annette Zeller ist Bäckermeisterin in der vierten Generation. Ende der 80er hat sie nach dem Abitur bei ihrem Vater in der Backstube in Rechberg am Rand der der Schwäbischen Alb gelernt. Was eher aus einer schulmüden Laune heraus begann, sollte sie bald ganz und gar gefangen nehmen. Wer mit Annette spricht dem wird bald klar: Sie ist leidenschaftlich gern Bäckerin. Wie leidenschaftlich, dass wurde ihr erst klar nachdem sie ihrem Handwerk fast aufgegeben hätte. 1992 hat es mit ihrem ersten Konditorei-Café nicht funktioniert – 3 Jahre hat sie danach keinen Teig angefasst. Aber die Sehnsucht nach dem Gefühl vom klebrigen Teig an den Fingern, vom Butter- und Vanilleduft kam zurück. Und dann so richtig. 2011, 19 Jahre nachdem sie in Berlin in allen möglichen Konstellationen gebacken hat, hörte sie von der Wiedereröffnung der Markthalle Neun – und ist seit dem ersten Wochenmarkttag dabei! Backhilfsmittel, Aromastoffe oder Gelatine gibt es bei Annette nicht. Sie backt mit Dinkelmehl, ihr Angebot ändert sich mit den Jahreszeiten – im Sommer kommt das Obst oft aus ihrem eigenen Garten in Grünau. Das Backen hat ihr über die Jahre schon viele schlaflose Nächte bereitet, aber wenn sie auch heute noch das Klischee hört, Frauen könnten nicht die schweren Mehlsäcke tragen, kann sie nur den Kopf schütteln. Das ist, sagt sie, doch gar nicht mehr nötig. Wer am Wochenende vor den Köstlichkeiten von Butterstreusel bis zur berühmten Zitronen-Wolkentorte steht und sich dann doch fragt, wie sie das alles macht: Montags werden die Mürbeteige geknetet und Füllungen gekocht, dienstags die verschiedenen Böden gebacken, mittwochs die Käsekuchen und Wolkentorten eingesetzt, donnerstags alles fertig gemacht. Welcher nun der leckerste ist? Fragt man ihre vielen, vielen Stammkunden, hat natürlich jeder einen eigenen Liebling. Hängt von der Stimmung ab – und die schafft es Frau Zeller IMMER mindestens ein Kuchenstück-weit besser zu machen. ————————————— Find the English version in the comments below:

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“Ich bin hier aufgewachsen. Das ist mein Kiez.” 1972 kam Hacer Aldemir mit ihren Eltern aus Malatya in der Türkei hier nach Kreuzberg. Sie erinnert sich gut, wie die Markthalle früher aussah und hat dann, als sie von dem neuen Konzept gehört hat, beschlossen ihre @mezemarkthalle9 hier zu machen. Jeden Tag kocht sie wechselnde türkisch-mediterrane Familiengerichte, bereitet ihre selbstgemachten Pasten und Salate zu, es gibt Gebäck und Tee. Anlässlich von Die Markt gestern haben wir mit ihr über Herausforderungen als Unternehmerin gesprochen: “Als Frau, da habe nicht die Schwierigkeiten gesehen.” Aber sie sagt auch: “Ich war überfordert, weil ich es noch nicht kannte mit der ganzen Bürokratie. Ich musste den Einkauf machen, die Buchhaltung selber machen, selbst kochen – das war schon sehr viel.” Damals hat ihr 20jähriger Sohn geholfen, heute sagt sie glücklich, sind sie und ihre vier Mitarbeiterinnen ein eingespieltes Team. ------------------------------- “I grew up around here. This is my neighbourhood.” Hacer Aldemir came in 1972 with her parents from Malatya in Turkey to Kreuzberg. She remembers the old market hall quite well. It was when she heard of it being reopened with a new concept, that she decided to open up her own shop here: @mezemarkthalle9 . Everyday there’s a different Turkish-Mediterranean family style dish for lunch, her salads and homemade hummus and pastes, pastries and tea. On occasion of the international #womensday this week we’ve asked her like the other women on the market whether she encounter special challenges as an entrepreneur: “As a women specifically, I didn’t have any difficulties.” In the beginning though she felt overwhelmed: “I wasn’t used to deal with all this bureaucracy. I had to organize the grocery shopping, to the accounting and then of course the cooking all by myself.” Back then her 20 year old son helped her out – today she running the business with her four female employees: they are a well attuned team, she says with a smile.

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Katja Leppin ist in die Landwirtschaft hineingeboren und quasi in der Agrargenossenschaft Görike-Schönhagen in der Prignitz, die früher ihr Großvater, heute ihr Vater leitet, aufgewachsen. Insbesondere die Tierhaltung lag ihr schon immer am Herzen – heute ist sie promovierte Tierärztin. Wie sie ihre Rolle als Frau in der Landwirtschaft sieht? Es sei tatsächlich schön, dass man Frauen in der Landwirtschaft sieht, “nicht dass man Frauen immer mit nur mit dem Backhandwerk oder sämtlicher anderer Handarbeit verbindet, sondern wir können halt auch mit riesengroßen Tieren umgehen und die auch händeln. Das ist ein schönes Handwerk auch für Frauen.” Gemeinsam mit ihrer Mutter Ökonomin Kerstin Leppin hat sie begonnen, den Tierbestand um alte Landrassen zu erweitern und in die Direktvermarktung einzusteigen. Jetzt haben sie Angus-Rinder und Kamerunschafe auf der Weide. Ganz neu dazugekommen sind Duroc-Schweine, die ebenfalls den Sommer draußen verbringen. Mit dem Namen @landgeschmack geht es Katja dabei nicht nur um den Geschmack ihrer Produkte, sondern auch um das Landleben: “dass es viele Vorteile hat dort zu leben, dass es Spaß macht und dass wir voller überzeugung dort sind, in unserem Dörfchen.” Ihr könnt Katja noch heute bis 18 Uhr auf #diemarkt treffen – und bestimmt werden wir auch in Zukunft noch einiges von ihr hören. ------------------------ Find the English version in the comments below:

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Walesca hat Sucuk, eine scharf gewürzte türkische Rohwurst, während sie in Moabit gewohnt und als Schauspielerin gearbeitet hat, kennen- und – anders kann man es nicht sagen - lieben gelernt. Je mehr sie sich mit Sucuk beschäftigt hat, hat sie sich die Frage nach der Herkunft des Fleisches gestellt. Und am Ende beschlossen, eine eigene @biosucuk.berlin zu machen – mit 26! Dafür arbeitet sie mit @gutkerkow in der Uckermark zusammen. Der Hof mit seinen rund 100 Aberdeen-Angusrindern legt besonderen Wert auf kurze Wege. Der gesamte Aufzucht- und Produktionsvorgang findet direkt vor Ort statt. Walesca ist es wichtig, diesen Prozess, und dazu gehört auch das Schlachten selbst, zu benennen und sichtbar zu machen. Nur so, sagt sie, lässt sich die Wertschätzung für die Wurst, für unser Essen generell, steigern. Ihr wollt mehr über Walsca hören und dann endlich auch mal probieren – Sucuk-Frühstück!? – dann kommt heute vorbei zu Die Markt, unserem Wochenmarktspezial. ---------------------------- Walesca got to know, and, well to love, Sucuk – a quite spicy and very garlicky Turkish sausage – while living in Berlin-Moabit and working as an actress. On a closer look she started wondering where the meat was coming from and was looking for an organic alternative. In the end she got into sausage making herself and started her own business with only 26: @biosucuk.berlin . Since she’s no butcher herself, she teamed up with @gutkerkow in the Uckermark, north of Berlin. A farm with 100 Aberdeen-Angus cattle, where breeding as well as butchering all happens right at the farm. For Walesca it was especially important to make the whole process visible and to also be open to talk about the slaughtering – only then she believes can the value of the sausage be fully appreciated. You want to get to know Walesca and try the Sucuk fresh from the pan!? Well then come by ‘til 6pm today for our farmer’s market special Die Markt!

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Sieben Tage die Woche körperlich hart als Landwirtin zu arbeiten? Das findet Sybille Baronick ganz normal. Diese Arbeit könne man ohne vollen Einsatz und sehr viel Herzblut eh gar nicht machen, egal ob Frau oder Mann, sagt sie. Mit ihr – und das ist eigentlich das schönste am Markttag – kommt man immer ins Gespräch. Schon seit Jahrzehnten steht sie bei Wind und Wetter auf Berliner Wochenmärkten und verkauft ihr selbstangebautes Gemüse aus dem Spreewald - und gehörte zu den ersten, die seit der Wiedereröffnung der Halle 2011 dabei sind. Sybille und ihr Mann Wilfried sind in Nachbardörfern im Spreewald in der Landwirtschaft groß geworden. Beide haben vor der Wiedervereinigung in der LPG im Ort gearbeitet. Und haben nach der Wende ihren eigenen landwirtschaftlichen Betrieb gegründet, spezialisiert auf Freiland Gemüseanbau mit einer großen Sortenvielfalt. Sybille sieht ihre zentrale Rolle in ihrem Betrieb als selbstverständlich an. Schon in ihren Anfängen in der LPG war immer klar, dass auch Frauen in der Landwirtschaft gleichberechtigt seien und führende Positionen haben. Sie ist sich auch heute noch sicher, dass sie trotz der vielen Arbeit einen tollen Beruf hat und kann sich nichts Anderes vorstellen. Frauen wie Sybille sind der Grund warum DER Markt auch immer DIE Markt ist - heute und an 52 Wochenmarktwochenenden. ——————— Find the English version below in the comments:

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Mit kaum jemandem macht es soviel Spaß sich am Frauentag – ähm nein, seien wir ehrlich, an jedem Tag – an die Bar zu setzen wie mit Anna Lai. Weltenbürgerin aus Sardinien, die sich in Brooklyn bei “Fette Sau” (ja, wirklich) in amerikanisches Smoked Barbeque verliebt – und es samt Smoker direkt aus Tennessee vor 6 Jahren gemeinsam mit ihrem Geschäftspartner Tobias Bürger nach Berlin gebracht hat. Eine orgnaisatorische Meisterleistung (hallo Zoll, TÜV, Gapelstaplerfahrer, Schornsteinbauer 👋). Aufgewachsen im Geiste der frühen Slow Food Bewegung, die ihren Anfang als linke Bewegung in Italien nahm, hat sie in New York vor allem eines vermisst: gutes Essen außerhalb exklusiver Orte. Das Tolle am BBQ? Damit es nach 12 Stunden mürbe auf der Zunge zergeht, braucht man Fleisch mit viel Collagen und Fett: Die Teile, wie Brust, Schulter, Rippe, die als weniger attraktiv gelten und deshalb günstiger sind. Und dabei trotzdem eine tolle Fleischqualität haben. Anna und Tobi bekommen ihre Duroc-Schweine aus Thürigen und die Rinder aus dem Salzburger Land. Und Anna erzählt, dadurch dass sie über Jahre eine Beziehung zu ihren Produzenten aufgebaut haben und verlässlich große Mengen abnehmen, können sie zusammen die Qualität und die Haltung kontinuierlich verbessern. Eine Markthalle ohne Anna? Ziemlich unvorstellbar! Wenn ihr morgen bei #diemarkt seid, kommt vorbei auf einen Drink – und auf ein Pulled Pork Sandwich – an die @bigstuffsmokedbbq Bar 🍸✨ --------------------------- Find the English version in the comments below:

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“Mein Ziel ist es, das perfekte glutenfreie Sauerteigbrot zu backen.” Ein Leben ohne Brot? Das war für Ava Celik unvorstellbar! Und so begann sie nachdem bei ihr Zöliakie diagnostiziert wurde mit der Suche nach dem perfekten Rezept für ein luftiges Sauerteigbrot mit harter Kruste, das so alltäglich scheint, ohne Gluten aber eine Meisterleistung ist. “Ich habe erst nach anderthalb Jahren ein Ergebnis gehabt, wo ich dachte: Das ist gut.” “Mit der Markthalle fing dann alles so richtig an!” – vor zwei Jahren hat Ava, die ursprünglich beim Film gearbeitet hat, zum allerersten Mal ihr auf die #Brotzeit mitgebracht. 2 Tage lang hatte sie non-stop in ihrer Küche und der ihrer Nachbarn gebacken. Als sie gemerkt hat, dass sie mit ihrem Brot ein Problem lösen kann, war klar, da will sie tiefer reingehen. Der Weg zu eigenen Bäckerei war dennoch schwierig. Wer in Deutschland eine Bäckerei eröffnen will, braucht einen Meisterbrief. Mit starkem Willen und Ausdauer konnte sie letztes Jahr ihre Meisterprüfung machen und hat im Dezember @aera_bread in Charlottenburg eröffnet. 7 Mitarbeiter*innen, davon 6 Frauen arbeiten jetzt in der Backstube – alle Quereinsteigerinnen: Das glutenfreie Backen ist ein ganz eigener Prozess. Für ihre Brote benutzt Ava vor allem Teff, Braunhirse, Mais- und Reismehl. “Um Brot zu backen, muss man auch ein bisschen verrückt sein. Man hat eine Sache, an der man immer weiter und weiter arbeitet. Das heißt, ich backe das gleiche Brot seit fast drei Jahren und jeden Tag darf ich nur eine kleine Sache ändern. Es klingt anstrengend, aber ich glaube, es gibt eigentlich gar nichts Beruhigenderes.” . Wie das alles schmeckt? Das könnt ihr morgen bei Die Markt, unserem Wochenmarktspezial anlässlich des Frauentags probieren und mit Ava selbst über ihre Geschichte sprechen. Wer vorher noch mehr sehen will, guckt im Link im Profil. ---------------------------- Find the English version in the comments below:

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Aus Barbaras Küche steigt ein Duft aus, wie aus einer Kindheitserinnerung. Der Hefezopf kommt gerade aus dem Ofen. Ihre Gerichte wie Apfelschnecken, Nusszopf, Maultaschen, Quiche oder Kartoffelsalat sind zeitlos gut. Für Barbara Kappel war das Essen die Brücke zur Natur, zum Land von dem sie vor 16 Jahren nach Berlin gekommen ist. Diese Verbundenheit und der unverstelle Geschmack stehen für sie bis heute im Mittelpunkt – sind eine Haltung, die sie mit ihren insgesamt 30 Mitarbeiter*innen teilt. Ein aufmerksames Miteinander ist in ihrem Team, in dem die meisten Quereinsteiger*innen sind und erst hier so richtig mit dem Kochen und Backen anfangen haben, besonders wichtig. Ob sie sich vor als Frau, als Unternehmerin, vor besondere Herausforderungen gestellt sah, haben wir sie anlässlich des morgigen Frauentags gefragt? Einen angemessenen Umgang mit Macht zu finden und als Frau bereit sein, diese Macht zu nehmen einerseits, “was ich eigentlich das Beste für Frauen finde – und sie im guten Sinne zu nutzen: Dass man sie auch anderen Frauen zur Verfügung stellt und auch den Schritt des Erarbeitens von Macht und die Möglichkeiten, die daraus entstehen. Dass man die unter Frauen verbreitet.” Wir sagen: Ganz genau! Und sehen uns am Samstag bei Die Markt. --------------------------- Find the English version in the comments below:

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Rosa Maria Ortega Sanchez ist, wie der klangvolle Namen vermuten lässt, Spanierin, lebt schon seit vielen Jahren in Berlin und ist vom Neubeginn an Teil der Markthalle Neun! Sie hat schon damals, 2011, hier im Kiez gewohnt und hat, als sie von der Initiative zur Neubelebung der Markthalle gehört hat, direkt beschlossen mitzumachen und hier ihr eigenes kleines Lokal zu eröffnen: La Cazuela. Vor allem, weil sie die Markthallen ihrer Heimat als wichtigen Teil der Stadt und als Treffpunkt lieben gelernt hat. Ihr großes Vorbild ist so auch eine kleine Tapasbar in einer Markthalle der ostspanischen Hafenstadt Dénia, in der sie zuvor als Journalistin gelebt und gearbeitet hat — laut Rosa gibt es hier in die besten Bocadillos und Gespräche! Weil aus DER Markt anlässlich des morgigen internationalen Frauentags am Samstag DIE Markt wird, wollen wir ein Licht werfen auf all die Frauen, die tagtäglich in der Markthalle arbeiten. Fragt man Rosa, stimmt sie zu: in der Markthalle Neun arbeiten viele Frauen – ob als Gründerinnen oder Angestellte – und, wie sie findet, trägt das auch zu einer ganz besonderen Atmosphäre bei, ein gewisser Zusammenhalt sei auf jeden Fall zu spüren! ------------------------- Rosa Maria Ortega Sanchez left her life as a journalist in Spain to move to Berlin. And with her tapas bar La Cazuela she was among the first new vendors when the market hall re-opened in 2011. Rosa lived in the neighbourhood when she heard of the initiative to revive the old market hall. Holding dear the market halls of her Spanish home as an integral part of town and as an important meeting site, she immediately decided, that she wanted to take part in it. Indeed her inspiration was a tapas bar in a market hall in the Spanish port town Dénia – according to Rosa the place to go for the best bocadillos and a chat! Tomorrow Berlin will be celebrating the international #womensday and to mark the occasion we want to shine a light on all the women of Markthalle Neun. Rosa agrees: she says the many women working here – be it as entrepreneurs or employees – are creating an atmosphere in which there is a special spirit of community to be felt!

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Zwei richtig coole Tussis: @tofutussis ! So nennen sich Franziska und Elena mit einem Augenzwinkern – eben um mit dem oft gehörten Klischee zu brechen. Angefangen mit dem Tofu haben die beiden Freundinnen 2014 in der eigenen Küche. Sie wollten ausprobieren wie frischer Tofu schmeckt: Ziemlich lecker! So lecker, dass die beiden, die ursprünglich als Heilerziehungspflegerin und Sozialarbeiterin gearbeitet haben, bald ziemlich viel Tofu gemacht haben – nicht mehr zuhause, sondern in ihrer eigenen kleinen Tofurei hier im Keller der Markthalle. Neben dem Geschmack, der vor allem deshalb so anders ist, weil der Tofu nicht pasteurisiert ist, ist ihnen die handwerkliche Herstellung und eine Transparenz bei den Zutaten wichtig. Ihren Tofu machen sie aus bio Sojabohnen aus Süddeutschland, aus denen sie zunächst eine “Milch” herstellen in die das traditionell japanische Nigari als Gerinnungsmittel kommt, das das Eiweiß stocken lässt und Molke und Sojaquarkmasse voneinander trennt. Mittlerweile sind die beiden auch nicht mehr nur zu zweit – ihr kleines Team ist ein Frauenteam! Und wenn ihr selbst eine Tofu Tussi werden wollt: die beiden bieten regelmäßig Tofu Workshops an. Die beiden zeigen jeden Tag nicht nur, dass Tofu ziemlich cool und alles andere als ein trauriges Ersatzprodukt ist, sondern auch dass sich samt Kindern und eigenem Unternehmen Markt machen lässt: Die Markt. --------------------------- Find the English version in the comments below . . . Photos: Patrica Schichl

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„Ich bin eine alte Feminstin und wer mich kennt, weiß auch, da ist Frauenpower da“ – Katharina Rottmann, Geschäftsführerin von @endorphinabackkunst legt großen Wert auf die soziale und politische Rolle der Bäckerei und ist stolz, dass sie zusammen mit ihren beiden Partnern von Beginn an Frauen ausgebildet hat. Ein Beruf der damals – 2003 als es in Friedrichshain losging – noch oft als a-typisch für Frauen galt. Rund 20 Mitarbeiter*innen aus 10 Nationen arbeiten heute in der gläsernen Backstube und dem kleinen Café im besonders im Sommer schönen Hinterhof in der ‪Elsenstraße in Neukölln‬. Nicht nur wegen ihres ursprünglichen Berufs als Heilpraktikerin sieht Katharina in endorphina ein ganzheitliches Projekt bei dem es nicht nur um handwerkliches Können, lange geführte Natursauerteige und das ökologische Mehl, das sie von Paulick’s Mühle aus dem Spreewald bekommen, geht, sondern um die Frage wie man gut ausbilden, gut zusammenarbeiten, gemeinsam gut leben kann. Endorphina bietet Raum für Zusammenkünfte: Jedes Jahr sind sie mit kulturellen Projekten Teil von 48hneukölln, haben regelmäßig Kinder aus der nahegelegenen Schule in der Backstube und haben mit der Hochschule für nachhaltige Entwicklung in Eberswalde einen Schaugarten im Hof angepflanzt. Spätestens im Sommer solltet ihr sie unbedingt auf ihrem Hof besuchen – am Samstag könnt ihr aber schonmal auf #diemarkt am Stand von #endorphina hier in der Markthalle vorbeikommen! ————————— Find the English version in the comments below:

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„In Brandenburg hat fast jeder einen Walnussbaum“, sagt Vivian Böllersen. Auch bei ihr stand am Anfang der Baum: Im Garten ihrer Eltern in Rudow. In der Landwirtschaft aber spielt die Nuss kaum eine Rolle. „Stattdessen ist Kalifornien der Hauptlieferant“. Das möchte Vivian ändern und hat in Velten ganz nah bei Berlin einen Walnusshain gepflanzt! Mit 200 Bäumen und 30 verschiedenen Sorten. Denn Nuss ist nicht gleich Nuss! Winzig aber besonders ölhaltig sind manche, violett, tiefrot, mehlig, kräftig oder süßlich andere. “Klar ist das noch ein langer Weg bis wir mal Nüsse kaufen, wie wir es heute mit Äpfeln & Kartoffeln tun, nach Sorten, nach Regionalität, nach dem Verwendungszweck”, aber Vivian geht es auch erstmal darum herauszufinden, welche Sorten hier in Brandenburg am besten wachsen. Bis ihre Bäume groß sind, wird es noch 10 Jahre dauern. Solange gibt es bei ihr Nüsse aus ihrem mittlerweile großen Walnussnetzwerk. In Brandenburg hat sie angefangen alle Walnussbäume zu kartographieren und will auch andere Landwirte anregen, die Walnuss wirklich anzubauen. Mit anderen Junglandwirten ist sie Teil der #ökonauten , einer Genossenschaft für die Förderung junger Existenzgründunger. Die @walnussmeisterei ist das erste umgesetzte Projekt des Zusammenschlusses. Wie das jetzt alles schmeckt? Das könnt ihr am Samstag bei unserem Wochenmarktspezial zum Frauentag “Die Markt” herausfinden! ----------------------------- “In Brandenburg almost everyone’s got a walnut tree somewhere in the garden”. Which is where it all started for Vivian Böllersen. In her parent’s garden in Berlin-Neukölln. As a crop however, the local nuts are of no importance: “By far the biggest share comes from California”. Vivian set out to change that and has planted a walnut grove with 200 trees and about 30 different varieties. Some are tiny, but very rich, some are purple, bright red, have a very nutty aroma or are rather sweet. Unfortunately we’ll have to wait 10 years for her trees to grow- until then she’s bringing nuts to the market from the small walnut community. Wanna find out what they taste like? Come round for our #womensday farmer’s market #diemarkt on Saturday!

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markthalleneun. Der nächste Freitag macht seinem Namen alle Ehre: Er ist frei! Nicht e

Der nächste Freitag macht seinem Namen alle Ehre: Er ist frei! Nicht einfach so - es gibt etwas zu feiern! Ganz alltäglich wie außergewöhnlich: Die Errungenschaften und Leistungen von Frauen. Berlin würdigt sie mit dem Internationalen Frauentag und wir machen einen Tag später am 9. März aus DER Markt DIE Markt. Dabei müssen wir gar nicht so viel machen: An jedem der 52 Wochenmarktwochenenden trefft ihr auf dem, pardon der, Markt Frauen, die mit großer Leidenschaft, Können und Verstand herausragende Lebensmittel machen. Ihnen wollen wir eine Bühne geben. Diese Woche stellen wir sie vor und fangen mit Grete Peschken an! Nach ihrem Studium der Malerei an der Hochschule der Künste, zog es sie nach Mecklenburg, wo sie seit 2005 in Striesow ihren Garten hat. Sie züchtet alte, samenfeste Gemüsesorten und trägt mit ihrem Saatgut dazu bei die Biodiversität auf den Feldern zu erhalten. „Und die Vielfalt des Geschmacks“ - wenn man sie und jeden der bei ihr schon lila Rosenkohlknospen oder die gelben, tiefroten, orangenen Tomaten und Chilis gekostet hat - fragt! Deshalb findet ihr ihr Gemüse auch in den Küchen von @nobelhartundschmutzig und @lode.and.stijn . Wer regelmäßig was aus Gretes Garten bekommen möchte, kann übrigens ihrer Solawi beitreten: Für 52 mal im Jahr guten Geschmack! - - - - - - - - - - - - May we introduce? Grete Peschken! Each Saturday she’s bringing her beautiful produce down to Berlin from the northern region Mecklenburg. She studied art, but then decided to move to the countryside. Nope, not just for the romantic stuff, but to become a gardener. And what hell of a gardener she became!Since 2005 she’s producing an enormous variety of crops on her farm in Striesow. From purple Brussels, to the craziest tomatoes and chilis that all find their way in some of Berlin’s finest kitchens. Gretes work is special as well it is humble: Her biggest aim is to preserve and enrich the diversity of taste! Why are we telling you this, despite it being pretty cool? Next Friday Berlin’s celebrating the #womensday and on Saturday, 9 March, we want to highlight the day-to-day achievements of all the great women of our market! Come by and get to know them and their stories

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„Küss die Hand!“ – so kommen uns unsere österreichischen Freunde, die nach und nach in der Markthalle eintrudeln, entgegen. Wir haben die Ehre! 20 Winzerinnen und Winzer haben sich aus dem Burgenland, dem Weinviertel & der Steiermark auf den Weg nach Berlin gemacht. „Lasst uns lustvoll schwelgen in den kulinarischen Schätzen unseres Nachbarlandes. Lasst uns die kleine Sprachbarriere bei einem Glas Wein elegant übergehen und über alles reden! Außer über Fußball Ende der 70er.“ Das war die Idee von Christian von der @weinhandlung_suff Live und in Farbe schenken deshlab schon heute Abend Martin & Lydia Nittnaus, Günther Schönberger, Markus Fischl vom Weingut Ceel und Johanna Rabl für euch aus! Dazu gibt es das coolste, das die Wiener Weinberge noch zu bieten haben: die Weinbergsschnecken von Andreas @gugumuck ! Durch einen Zufall ist er über die alte Tradition des Schneckenessens in Wien gestolpert: Bis ins 19. Jahrhundert galt Wien als Schneckenmetropole. Heute geht es ihm vor allem um die ressourcenschonende urbande Landwirtschaft der Zukunft. Vergesst alles was über ihr über Schnecken dachtet – die müsst ihr unbedingt kosten! Andreas und noch viel, viel mehr Wein sind den ganzen Freitag und Samstag bei uns zu Gast! ———————————————————————— „Küss die Hand!“ – not quite with an implied kiss to the hand but in a very cheerful mood our first guest from the South arrived at #markthalleneun ! 20 winemaker have come up north to Berlin from Austria’s vineyards be it the Burgenland or Styria! Live and in colour there are Martin & Lydia Nittnaus, Günther Schönberger, Markus Fischl of Weingut Ceel and Johanna Rabl pouring their beautiful wines at @weinhandlungsuff winemakers bar right now. And there is the coolest that Viennas surrounding vineyards have to offer: snails! By chance Adreas @gugumuck stumbled upon the long tradition of eating snails in Vienna. Until the 19th century so called „viennese oyster“ was sold on special markets across town. Today Andreas aim is to show that they might be the future of sustainable urban farming! And they’re just damn delicious! If you can’t make it tonight: Andreas, his snails and a lot more wine are here on Fri & Sat as well!

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Weil Schnee jetzt wirklich Schnee von gestern ist, gibt’s ab jetzt nur noch Puderzucker-Strudellandschaften! Also schnell raus auf dem Bett gehüpft: Das Züricher @poushe_strudelhaus ist nur noch heute da bevor sie ihre gezuckerten Strudelberge wieder mit in die Schweiz nehmen. 😧 Bis 16 Uhr könnt ihr heute beim #breakfastmarket noch Strudel frühstücken! Aber pssst 🤫: Kommenden Freitag und Samstag bekommen wir dafür Besuch aus Österreich - bei unserem „Küss die Hand!“ Spezial am 22.+23. Februar! Und weil die Mehlspeis zu Österreich gehört, wie das Obers auf den Einspänner, könnt ihr dann weiter Buchteln (let’s make that a thing!) bis zum Umfallen! - - - - - - - - - - Guess we‘re officially done with ice - from now on ‘til next winter we’ll only have icing sugar! But you better jump out of bed quickly, peeps, and come down to our #breakfastmarket before Zuruch’s @poushe_strudelhaus is taking their snowy Strudel mountains back to Switzerland! But psst 🤫: next Friday and Saturday, 22+23 Feb we’ve invited their Austrian neighbours to Berlin for our “Küss die Hand!” special. Their will be A LOT of great Austrian wine, but since our friends from the south never travel without pastry, there’ll also be everything from Buchtel (the fluffiest sweet roll, you’ll ever try) to Sacher torte - just saying...

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Schmeckt fast schon ein bisschen nach dem nächsten Sommer... mindestens draußen in der Sonne vorm @kaffee9 🌞🌞🌞 Nicht nur ein bisschen, sondern ganz doll nach letztem Sommer schmecken die gedörrten Tomaten von der Wilden Gärtnerei. Ein Flashback auf der Zunge an einen guten Sommerurlaubstag... - - - - - - - - - - Doesn’t the air today taste a little like the next summer? At least when you’re sitting outside in the sun in front of the @kaffee9 🌞🌞🌞 If you’re craving not only a little bit, but A LOT of summer: these dried tomatoes by #wildegärtnerei are like a flashback to you’re last vacation... . . . . #tomaten #tomatoes #markthalleneun #markt #wochenmarkt #farmersmarket #produce #sommer #summer #berlinfood #markttag

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Ragazzi! Es ist draußen-sitzen-und-Pizza-essen-Wetter!!! ❤️🍕💛 Und apropos Frühling und so - ihr habt es vielleicht schon von den Dächern zwitschern hören: @sironibakery gibt es bald nicht nur hier in der Markthalle, sondern auch in Schöneberg! Und nicht nur als Bäckerei, sondern auch als - wait for it! - Pizzeria! Wir können den Frühling nicht erwarten! - - - - - - - - - - Ragazzi! It is sitting-outside-with-a-slice-of-pizza-weather! ❤️🍕💛 And speaking of summer, maybe yoz‘ve already heard it through the grapevine: our beloved @sironibakery is opening a new bakery and - wait for it! - pizzeria in Schöneberg! We can‘t wait for spring finally springing for good! . . . . #sironi #pizza #markthalleneun #berlin #berlinfood #italianpizza #pizzaitaliana #bäckerei #pizzalove #schöneberg

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